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In ihrer Feinstaubstudie (siehe Veröffentlichung in der Wirtschaftswoche vom 19.03.19) haben die Autoren Thomas Münzel (Leiter des Kardiologischen Zentrums der Universitätsklinik Mainz) und Jos Lelieveld (vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz) den Fokus auf die toxische Wirkung des Feinstaubs gelegt als wesentlichem Verursacher von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Feinstaub sei das eigentliche  Problem bei Luftschadstoffen und nicht NO2. Die kleineren Feinstaubteilchen unter 2,5 Mikrometer gelangen durchs Lungenepithel weiter in die Blutbahn und werden von Gefäßen aufgenommen. Dort können sie Entzündungen und Gefäßverkalkungen auslösen und damit das Schlaganfallrisiko erhöhen. Wie in anderen Studien im Rahmen der Alzheimerforschung schon vermutet wird, können solche Feinstaubpartikel durch Überwindung der Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn eindringen und dank ihrer toxischen Wirkung Entzündungen im Gehirn auslösen. Auf diese Weise steht Feinstaub im Verdacht, einer der möglichen Auslöser der Akzheimer-Krankheit zu sein.
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