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    Laut einer Veröffentlichung der Alzheimer's Association vom 02.10.2019 (alzheimers_enews@alz.org) wurde von der Forschung wohl bisher die Bedeutung von Immundefekten auf die Entstehung von Alzheimer unterschätzt. Man ging lange Zeit davon aus, dass das Gehirn dank der Blut-Hirn-Schranke von solchen Entzündungen nicht betroffen sein kann. Dies ist aber nun Gegenstand zahlreicher neuer Projekte und Studien. Auch das seitens der Helga und Dieter Steinle - Stiftung im Januar 2019 durch den Helga Steinle - Forschungspreis ausgezeichnete Projekt von Herrn Dr.Megges der Charité Berlin hat diesen Zusammenhang im Tierversuch bestätigt. Entzündungsherde z.B. im Mikrobiom (Darmflora), Zahnfleisch oder in den Atmungsorganen, z.B. infolge lang erlittenem passivem Rauchen, können so bei hinreichend langer Einwirkungsdauer als "Auslöser" der Alzheimer-Krankheit in Frage kommen. Es wird daher besonders wichtig sein, das Vorhandensein einer "silent inflammation" frühzeitig zu diagnostizieren u

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    Erkrankungen, bei denen Nervenzellen im Hirn allmählich verloren gehen - etwa bei Alzheimer oder auch Parkinson - sind bisher nicht heilbar. Doch neue Therapieansätze könnten dabei helfen,  typische Symptome und Beschwerden abzumildern oder gar aufzuhalten.Laut Prof. Dr. Ulf Ziemann, Ärztlicher Direktor der Abteilung Neurologie am Universitätsklinikum in Tübingen, könnten bestimmte Regionen im Gehirn mit Hilfe von derartigen Eingriffen stimuliert werden. Mit den neuen Hirnschrittmachern soll versucht werden, die Probleme viel individueller  zu behandeln als bisher - und das nichtinvasiv. Prof. Ulf Ziemann und sein Team testen deshalb nun eine helmartige Vorrichtung, die den Patienten aufgesetzt wird. Mit ihrer Hilfe sollen ganz präzise genau jene Bereiche der Hirnrinde angesteuert und simuliert werden, die von einer Störung oder Beeinträchtigung tatsächlich betroffen sind. Das Ganze geschieht unter laufender Auswertung der Signale des Nervensystems in Echtzeit. Denn die zu

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    Okt 05 2019
    Nach der Langzeitstudie - Studie der Universität Göteborg von August 2019 entstehen im Hippocampus weniger neue Gehirnzellen, wenn das Gehirn dauerhaft mit Stresshormonen überflutet wird. Stattdessen werden dort mehr "Hüllzellen" gebildet. Und das hat langfristige Folgen, denn die Hüllzellenschwemme stört unter anderem die Bildung neuer Verknüpfungen (Synapsen) - und damit auch das Gedächtnis.

                                                                                             

    Gäufelden, 16.08.2019
    Pressemitteilung der  Helga und Dieter Steinle – Stiftung, Gäufelden

    Herzliche Einladung zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung zum Thema

    „Leben mit Demenz – eine Herausforderung annehmen!“

    am Donnerstag, 12. September 2019 , 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr in der Mensa der Gemeinschaftsschule Gäufelden/Bondorf, Schollerstr. 10 in Nebringen

    Eintritt frei – eine Teilnahmebescheinigung kann erteilt werden.

    Angesichts des leider unveränderten Wachstums der Fallzahlen von Demenzerkrankungen, hier insbesondere Alzheimer-Demenz, mit der Prognose für 2030 von dann 3 Millionen Patienten, davon 2/3 d.h. also 2 Millionen Alzheimer-Patienten,  möchte die gemeinnützige „Helga und Dieter Steinle-Stiftung für die Alzheimer-Forschung Gäufelden“ zusammen mit der Altenhilfefachberatung des Landkreises Böblingen auch dieses Jahr wied

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    Marc Biadacz initiiert Gespräch über Demenzforschung mit Bundesministerin Anja Karliczek und Dieter Steinle

    Dieter Steinle aus Gäufelden setzt sich seit Jahren für die wissenschaftliche Erforschung der Alzheimer-Krankheit ein und hat dazu 2017 eine eigene Stiftung gegründet. In Berlin traf er sich auf Initiative von Marc Biadacz mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, um sich mit der Ministerin auszutauschen.

    Rund 1,7 Millionen Menschen in Deutschland sind derzeit an Demenz erkrankt, Tendenz steigend. Jährlich erkranken etwa 300.000 Menschen neu. Dieter Steinle aus Gäufelden hat Erfahrung mit der Alzheimer-Krankheit, einer Form der Demenz. Seine Frau Helga, langjährige Kommunalpolitikerin, erkrankte 2015 an Alzheimer und verstarb im Februar 2018. Bereits 2017 gründete das Ehepaar die Helga und Dieter Steinle-Stiftung, die sich für die Erforschung der Alzheimer-Krankheit einsetzt. Der stiftungseigene Forschungspreis ist mit 20.000 Euro do

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